Er kam, sah und spießte: Die Schaschlik-Offenbarung

Ein saftiges Schlemmer-Schaschlik vom Grill – braucht ein kultiger Klassiker mehr Worte?

Irgendwann muss irgendein genialer Typ gedacht haben: „Warum mach ich zu meinen Fleischspießen eigentlich Grillgemüse? Warum spieß ich das Gemüse nicht gleich mit auf?“ Heute heißt das „Lifehack“. Damals nannte es dieser große Erfindergeist: „Schaschlik“. Mit zweimal „sch“ – eine gefühlt willkürliche Buchstabenkombi. Was das bedeutet? Wir wissen es auch nicht (Und nein, wir googlen das jetzt nicht). Jedenfalls steht diese Erfindung in einer Reihe mit dem Rad, der Glühbirne, linksdrehenden Milchsäuren und geschnittenem Brot. Wir zeigen dir, wie’s geht.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitungszeit: 10-15 Minuten (Das Fleisch sollte aber über Nacht marinieren)
  • 500 g Schweinenacken
  • 100 g Bauchspeck
  • Hengstenberg 1876 Red Pepper Steak-Sauce
  • 2 ½ Zwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 125 ml Rotwein
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 EL Olivenöl

Deine Ausrüstung:

  • Gasgrill oder Kohlegrill
  • Schaschlikspieße
 

Schritt 1: Alles startklar machen

Jetzt wirst du zum Hacker: eine halbe Zwiebel und den Knoblauch hackst du „as fein as possible“. Den Thymian zupfst du von den Stengeln und … richtig geraten: Er wird gehackt und zum Rest gepackt. Jetzt wird gewürfelt (viel Glück!): Speck und Schweinenacken schneidest du zu Würfeln, den Speck etwas feiner als den Nacken.

Schritt 2: Munteres-Marinade-Mischen

Deine Hacker-Zutaten mischst du jetzt mit Rotwein, dem Lorbeerblatt, Olivenöl und ein wenig Pfeffer. Nutz am besten ein Gefäß dafür, in dem die Schweinenacken-Würfel flach nebeneinander passen. Warum du nicht Mamas Ming-Vase benutzen solltest? Weil die Schweinenacken-Würfel alle komplett (!) mit Marinade bedeckt sein müssen (oder willst du nachts aufstehen und Würfel schubsen?).

Schritt 3: Marinieren über Nacht

Das Schweinefleisch mariniert über Nacht in der Marinade. Die leichte Säure im Rotwein macht es besonders zart. Am nächsten Tag kannst du das Schwein ein wenig abtupfen. Warum? Erstens: Eine Marinade ist keine Glasur. Du hast extra eine Nacht gewartet, damit sie EINZIEHT (die ist also schon DRINNEN). Zweitens: Wenn Marinade in den Grill tropft, wirbelt sie Asche auf. Ungesund. Unlecker. Und es stinkt. Unschön.

Schritt 4: Paprika und Zwiebeln

Jetzt geht’s endlich ans Feuer: Grill an, direkte Hitze vorbereiten. Die Paprika halbierst du, die Kerne entfernst du. Die rote Schote wird dann zu Quadraten geschnitten – es ist total wichtig, dass es Quadrate sind (TOTAL WICHTIG. WIRKLICH). Die beiden restlichen Zwiebeln schälen und vierteln. Solltest du heute einen soften Tag haben, keine Sorge: Über dem Feuer verlieren sie ihre Schärfe ein wenig.

Schritt 5: Jetzt aber ran an den Grill!

Wenn du nun das Nackenfleisch abwechselnd mit Speck, Zwiebeln und Paprika aufspießt, bist du bereit für die (Grill-)Kür. Die Spieße werden bei großer Hitze 2–3 Minuten von beiden Seiten gegrillt.

Schritt 6: Gleich ist es fertig. Es fehlt nur noch …

...eine würzig-pikante Sauce: Nimm doch einfach die Red Pepper Steak-Sauce. Grobes Salz gibt dem Schaschlik einen extra Kick. Also lass es hageln!

So funktioniert ein saftiges Schaschlik vom Grill – und jetzt kommst du, du Spießer!

 

Verwendete 1876 Produkte

 

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