Wild Thing: Winterliches Rehrücken-Raclette mit Gemüse und Dips

Süßer die Pfännchen nie brutzeln: dein edles Wintermenü mit zartem Rehrücken. Ganz easy als Raclette – und für Veggies ist auch etwas dabei

Draußen ist es klirrend kalt, alles ist leicht von Raureif überzuckert und schon nachmittags ist es so dunkel, dass ihr es euch drinnen gemütlich macht. Genau die Zeit, mal wieder deinen Raclette-Grill-Lagerfeuer-Brutzler rauszuholen. Und dann mit Familie und  Freunden (oder mit wem auch immer) so unfassbar friedlich drumherum zu sitzen, alte Geschichten zu erzählen und verrückte Pläne zu schmieden.

Winter ist ja auch die Zeit für so „wilde“ Gerichte wie Wildschwein, Reh oder Fasan. Manche essen ja nix anderes. Asterix und Obelix zum Beispiel. Kann also nicht so schwer sein. Aber besonders darf es zu dieser Zeit schon sein. Damit kannst du ein ganz feines winterliches Festessen mit Reh machen – und brauchst nur deinen Raclette-Grill dazu. Für die Veggies ist auch was dabei. Herrlich! (Hier darfst du ruhig schon mal voller Vorfreude glücklich vor dich hin pfeifen.)

Zutaten

Zubereitungszeit: 30 Minuten
  • Rehrücken
  • Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • Pilze (zum Beispiel Champignons oder Kräuterseitlinge)
  • Möhren
  • Lauch
  • Blumenkohl
  • Walnüsse
  • Butter
  • Rosmarin
  • Knoblauch
  • Birne
  • Raclettekäse
  • 1876 Red Pepper Steak Sauce
  • 1876 Sweet & Spicy Dipping Sauce
  • etwas Salz und Pfeffer

Du kennst das ja mit der Einkaufsliste beim Raclette: Je mehr Gäste kommen, desto mehr esst ihr und desto mehr musst du einkaufen. (Jens und Maren sind diesmal nicht dabei? Sonst denk dran, dass sie gute Esser sind.) Wie du die Mengenangaben einfach kalkulierst, erfährst du hier.

 

Deine Ausrüstung:

  • Raclettegrill mit einer Grillplatte
  • ein großes scharfes Küchenmesser

 

 
 

Hier geben wir dir eine Auswahl für drei wilde Pfännchen:

 

Für Raclette-Pfännchen 1 brauchst du: Rehrücken, Pilze, Möhren, Raclettekäse, 1876 Sweet & Spicy Dipping Sauce, Walnüsse, Butter, Rosmarin, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Birne

Für Raclette-Pfännchen 2 brauchst du: Rehrücken, Kartoffeln, Lauch, Blumenkohl, Raclettekäse, Rosmarin, Butter, Knoblauch, Walnüsse, Salz, Pfeffer, 1876 Red Pepper Steak Sauce

Für Raclette-Pfännchen 3 (vegetarisch) brauchst du: Blumenkohl, Kartoffeln, Lauch, 1876 Sweet & Spicy Dipping Sauce, Raclettekäse, Walnüsse, Birne

 

Schritt 1: Alles startklar machen

Such schon mal dein Raclettegerät im Keller und check, dass alle Pfännchen da sind und die Holzschieber auch. Morgens kochst du schon mal die Kartoffeln und lässt sie abkühlen. Kannst du auch am Tag vorher machen. Bevor die Raclette-Feier losgeht, schneidest du sie in Scheiben. (Die Kartoffeln, nicht die Feier.)

Schritt 2: Den Rehrücken vorbereiten

So ein zarter Rehrücken ist etwas ganz Besonderes und will mit Gefühl behandelt werden. Mit einem sehr scharfen Küchenmesser schneidest du deshalb mittelgroße Stücke. Mittelgroß? So acht mal sechs Zentimeter, kommt auf den Millimeter nicht an.

Schritt 3: Möhren, Birnen und Pilze würfeln, den Lauch in Ringe schneiden

Möhren sind ganz schön knackig, das merkst du spätestens, wenn du sie jetzt in kleine feine Würfel schneidest. Da kommt es schon ein bisschen auf Augenmaß und Fingerspitzengefühl an. Ganz anders die Birne, die ist butterweich, da gleitet das Messer nur so durch. Auch die schneidest du in schöne kleine Würfel. Und die feinen frischen Pilze genauso. Den Lauch schneidest du in Ringe.

Schritt 4: Den Blumenkohl in dünne Scheiben schneiden (die Scheibchen sehen aus wie kleine Bäumchen), den Knoblauch vierteln

Den Blumenkohl teilst du zunächst mit den Händen in kleine Röschen. Die wäschst du unter kaltem Wasser, tupfst sie vorsichtig trocken und schneidest sie dann in feine Scheiben. (Aber nicht so fein, dass sie auseinanderfallen.) Schneide ein paar Knoblauchzehen in Viertel.

Schritt 5: Und nun geht’s los. Alles Racletto?

Heize den Raclette-Grill schön vor. Du willst mehr über Raclette und Raclette-Grills erfahren? Dann lies mal hier.

Jeder schnappt sich ein Pfännchen und los geht’s.

 

Schritt 6: Das Fleisch und den Blumenkohl braten

Auf der Platte des Raclettes brätst du den gesalzenen und gepfefferten Rehrücken von beiden Seiten kross an und garst ihn dann noch ein paar Minuten durch. Gib eine Butterflocke, einen kleinen Zweig Rosmarin und eine geviertelte Knoblauchzehe an die Seite des Fleischs, dann wird es wunderbar aromatisch. Du zeigst deinen Gästen wie der Hase (also: das Reh) läuft und dann machen es alle nach.

Schritt 7: Die Pfännchen füllen und überbacken

Für Pfännchen 1 gibst du Möhren, Birnen und Pilze in ein Pfännchen und garst sie einige Minuten vor. Dann krümelst du ein paar Walnüsse darüber, gibst einen Teelöffel 1876 Sweet & Spicy Dipping Sauce dazu und legst zum Schluss eine Scheibe Raclette-Käse oben drauf. Dann den Käse schön unter dem Raclette gratinieren. Jetzt kommt der wichtige Teil. Lass dich jetzt nicht von Jenny, Jo oder Mia ablenken. Du hast dein Pfännchen im Blick – und lässt es nicht anbrennen.

In Pfännchen 2 legst du ein paar Kartoffelscheiben und gegrillte Blumenkohlscheiben von der Grillplatte in ein Pfännchen. Gib ein paar Lauchringe darüber. Du garst das Ganze für ein paar Minuten unter dem Raclette und gibst dann eine Scheibe Käse darüber.

Pfännchen 3 ist vegetarisch. Statt Rehrücken nimmst du gegrillte Blumenkohlscheiben von der Grillplatte und gibst sie mit Kartoffelscheiben und Lauchringen in ein Pfännchen. Würze mit Salz und Pfeffer und gib auch einen Teelöffel 1876 Sweet & Spicy Dipping Sauce hinzu. Lass das Gemüse ein paar Minuten garen, dann kommt der Raclettekäse als „Deckel“ ins Spiel und gratiniert so vor sich hin.

Schritt 8: Gleich ist es fertig, du musst nur noch …

...den Inhalt der Pfännchen auf den Teller geben (der gratinierte Käse zeigt immer nach oben) und alles anrichten.

Wenn der Käse fertig ist, füllst du den Inhalt von Pfännchen 1 auf einen Teller um, legst ein Stück Rehrücken dazu, streust noch ein bisschen Salz und Pfeffer darüber. Richtig gut sieht es aus, wenn du dann noch ein paar Möhren- und Birnen-Würfel, etwas 1876 Sweet & Spicy Dipping Sauce und vielleicht einen coolen Birnenfächer dazu legst. (Guck dir das mal im Video an, da siehst du das gut) Wild, Birne, edle Spezereien (so nannte man Gewürze früher). Edler geht’s nimmer.

Wenn das Pfännchen 2 fertig ist, füllst du den Inhalt auf den Teller, legst ein Stück gegrillten Rehrücken darüber und dekorierst zusätzlich noch mit Walnüssen und 1876 Red Pepper Steak Sauce.

Füll dann den Inhalt von Pfännchen 3 auf den Teller und gib eine Walnuss als Topping obendrauf.

 

Was lernen wir daraus? Wild ist echt nicht so wild und du machst daraus ein ganzes edles Festtagsmenü mit allem Chichi – an deinem Raclette-Grill. Du hast es eben drauf.

 
 

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