Raclette-Idee: "Da brat mir doch einer die Kartoffeln" – mit Würstchen und Lachs

Der Küchen-Klassiker: Nürnberger Rostbratwurst oder Lachs mit Sauerkraut, Bratkartoffeln und Senf – das geht natüüüürlich auch als winterliches Raclette

Du hast deine Lieblingsgerichte. Die isst du am liebsten – und deine Freunde essen die auch so richtig gern. Nürnberger Bratwurst zum Beispiel. (Ja, das sind die kleinen Würstchen) Besonders wenn es draußen knackig kalt ist. Dann sind die ein richtig schönes Winteressen. Geht immer.

Und wer keine Bratwürstchen will (oder mag oder halt mal wieder Fisch an der Reihe ist oder ähhhh, ja mir gehen die Gründe aus …), kriegt eben feinen gegrillten Lachs. Alle anderen Zutaten schmecken nämlich genauso gut zu gegrillten Bratwürstchen wie zu gegrilltem Lachs. Lustig – oder? Und du denkst dir jetzt: „Dann ist das ja wie gemacht für Raclette?“– Genau! Dann mach doch einfach mal ein Raclette für deine Gäste damit. Probier es einfach aus – und bringe dein Lieblingsessen auf die nächste Stufe: Auf die Stufe Lieblingsraclette. Und alle sind glücklich.

Zutaten

Zubereitungszeit: 30 Minuten (Die Kartoffeln kannst du am Tag vorher kochen.)
  • Nürnberger Rostbratwürstchen
  • Lachs (Filet)
  • Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • Mildessa Sauerkraut 400g Beutel
  • Raclette-Käse
  • Bacon
  • Schalotten
  • 1876 Hot Mustard
  • 1876 Whole Grain Mustard
  • Butter
  • Petersilie (glatt oder kraus)
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Wie immer bei Raclette: Je mehr Gäste kommen, desto mehr esst ihr und desto mehr musst du einkaufen. (Und Olli zählst du wie immer doppelt, der isst für zwei.) Wie du die Mengenangaben genau berechnest, erfährst du hier.

 

Deine Ausrüstung:

  • Raclettegrill
  • scharfes Messer

Mit diesem Grundrezept schaffst du zwei ganz unterschiedliche Pfännchen:

Pfännchen 1: Nürnberger Rostbratwurst mit Sauerkraut, Bratkartoffeln und 1876 Hot Mustard

Pfännchen 2: Gegrillter Lachs mit Sauerkraut, Bratkartoffeln und 1876 Whole Grain Mustard

 

Schritt 1 (am Vortag): Alles startklar machen – die Kartoffeln für die Bratkartoffeln kochen

Wenn du Bratkartoffeln willst, dann musst du erstmal welche braten. Das geht so: Bratkartoffeln macht man aus gekochten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln. Wusstest du, oder? Also kochst du die Kartoffeln. Am besten schmecken sie, wenn du sie schon am Tag vorher kochst. Und zwar mit Schale. Wenn die gekochten Kartoffeln abgekühlt sind, pellst du sie. Und die Pellkartoffeln schneidest du in Scheiben. Nicht zu dick und nicht zu dünn, genauso, wie du die Bratkartoffeln eben haben willst. Du legst sie in eine Schale und stellst sie zur Seite.

Schritt 2: Die Schalotten hacken

Für dein Raclette verwendest du nicht einfach Zwiebeln, sondern nimmst Schalotten. Sie sehen eigentlich so ähnlich wie Zwiebeln aus, sind aber kleiner. Sie lassen sich genauso schälen wie Zwiebeln. Nach dem Schälen hackst du sie. Merkst du jetzt schon, dass sie milder sind? Dafür schmecken Sie gebraten schön aromatisch – und ein bisschen süßlicher. Aber brate Schalotten nicht zu scharf an, sie haben ein feines Aroma, das bei zu großer Hitze leidet.

Schritt 3: Das Sauerkraut in eine Schale füllen

Das hier kannst du genauso gut wie jeder Profikoch: Du öffnest die Packung Hengstenberg Mildessa Sauerkraut, gibst den Inhalt in eine Schale und lockerst das Kraut mit einer Gabel leicht auf. Das sieht gleich viel schöner aus und so kann sich jeder Gast leichter seine Portion aus der Schüssel nehmen.

Schritt 4: Die Petersilie hacken

Ist dir natürlich schon aufgefallen, wie die Profis aus dem Essen, das sie kochen, dann im Handumdrehen sowas wie Kunst machen? Meistens streuen sie ein bisschen kleingehackte Petersilie drüber. Farbe. Kunst eben. Das kannst du auch. Wasch also die Petersilie und tupfe sie anschließend vorsichtig mit Küchenkrepp oder einem sauberen Küchenhandtuch trocken. Dann hackst du sie klein. Dauert ein bisschen, aber du merkst schon: Es ist nicht nur die Farbe. Die Petersilie entwickelt einen würzigen Duft. Wenn du sie über das Essen streust, sieht es nicht nur besser aus, es schmeckt auch besser. Aromatischer. Frischer.

Schritt 5: Den Raclette-Grill anwerfen

Du bist heute wieder der Grillmeister, denn irgendwie ist ein Raclette ja auch ein Grill. Also nimm dein Amt ernst und heiz den Raclette-Grill so richtig ein. Was du dabei beachten musst, steht hier

Schritt 6: Auf dem Stein des Raclettes (oder der Teflonplatte) Bratwürstchen, Lachs und Bratkartoffeln braten

Nicht alle Zutaten verschwinden bei diesem Rezept unter dem Käse. Dann kannst du später alles auf dem Teller so schön anrichten wie auf dem Foto. (Mit der Petersilie. Die wird NIE mitgebraten.) Die Bratwürstchen, den Lachs und die Kartoffeln brätst du also auf der Teflon- oder Steinplatte. Das ist so ähnlich wie in der Pfanne. Ab und zu wenden – nix anbrennen lassen eben.

Schritt 7: Die Schalotte im Pfännchen braten

Gib ein bisschen Butter, gehackte Schalotte und Bacon in ein Pfännchen. Für das Rostbratwürstchengericht auch noch etwas Bacon. Nach ein paar Minuten gibst du etwas Sauerkraut dazu und lässt alles schön köcheln. Noch einen Klacks 1876 Hot Mustard dazugeben und eine Scheibe Raclette-Käse darüberlegen –  dann gratinierst du den Käse schön.

Schritt 8: Gleich ist es fertig. Du musst nur noch...

… alles auf dem Teller anrichten wie ein Profi. Jetzt kommt der Moment, an dem alle Vorarbeiten zusammen dein Koch-Kunstwerk ergeben. Du kannst das nämlich. (Und die Petersilie macht den Rest.) Zuerst füllst du den Inhalt des Pfännchens vorsichtig auf den Teller um. Der schön gratinierte Käse zeigt nach oben. Nun kommt der Hero auf den Teller – der Lachs oder die Rostbratwürstchen. Richte ein paar Bratkartoffeln möglichst schön daneben an. (Guck mal auf das Bild. So gut kann das aussehen.) Ein bisschen Sauerkraut, ein Klacks Senf. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer und Salz dazu. Und dann mit lockerem Handgelenk: die Petersilie.

 

Gut gemacht und es sieht sensationell aus –  oder? Ganz easy gekocht, Bratwurst und Lachs gegessen, obwohl es doch Raclette gibt – und alle glücklich gemacht. Noch ein Pfännchen? Eins geht noch – oder? Jaaaaaaaaaaa!

 

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